Konsensieren- Entscheidungen

Konsensieren

von Occupy Bonn, Freitag, 30. Dezember 2011 um 15:39
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http://www.echte-demokratie-jetzt.de/forum/showthread.php?tid=329&pid=981#pid981

http://www.file-upload.net/download-3914608/sk.pdf.html

http://www.sk-prinzip.net/ergaenzung/netzwerk.html

https://www.alex11.org/2011/12/sk-prinzip/.

Was ist Systemisches Konsensieren?

Systemisches Konsensieren ist ein bestimmter Weg der gemeinsamen Entscheidungsfindung. Als Konsensieren bezeichnen wir allgemein den Vorgang der Konsensfindung, also das Finden der größtmöglichen Übereinstimmung unter Menschen. Systemisches Konsensieren nennen wir den hier beschriebenen Entscheidungsweg deshalb, weil er systembedingt zu einem konstruktiven Verhalten aller Beteiligten führt, ohne von ihrem guten Willen oder sonstigen Eigenschaften abhängig zu sein.

Was zeichnet diese Methode aus?

Was aus systemischem Konsensieren folgt, ist, dass die Entscheidung

– keine klassischen Verlierer liefert

– am wenigsten auf Ablehnung in der Gruppe stößt

– somit von der Gruppe am leichtesten getragen wird

– somit keinen Streit fördert, sondern bestehenden Streit auflöst

– die Kreativität aller Beteiligten miteinbezieht und diese somit fördert

– dem idealen Interessenausgleich und somit dem Konsens am nächsten kommt

– die beste findbare Lösung für das jeweilige Problem darstellt

Wie wird sie angewendet?

Das Grundprinzip des systemischen Konsensierens besteht darin, dass jeder Wahlberechtigte zu jedem zur Wahl stehenden Vorschlag eine Stimme abgibt, welche jedoch immer eine Gewichtung trägt. Man stimmt hierbei also nicht mit „ja“ oder „nein“, sondern vergibt Punkte auf einer Skala von 0 bis 10. Dabei steht die Null für „Ich habe überhaupt nichts dagegen“ und die Zehn für „Ich bin völlig dagegen.“ Diese Punkte beinhalten somit den individuellen Widerstand (man nennt sie Widerstand-Stimmen, kurz: W-Stimmen oder WIST). Nachdem jeder Teilnehmer seine W-Stimmen zu jedem Vorschlag abgegeben hat, werden bei jedem Vorschlag alle W-Stimmen zusammengezählt und jener geht als Sieger hervor, welcher den niedrigsten Gesamtwiderstand besitzt. Es gibt einen Online Rechner dafür:

Handabstimmungsverfahren, wenns Schneller gehen soll

die Infrage kommenden Lösunge werden als erstes gesammelt und in einer Reihenfolge aufgeschrieben.  Die Alternativen werden de r Reihe nach abgestimmt, der Wert wird notiert.

II    Jeder hat bei Größtem Widerstand zwei Hände als Abstimmungszeichen oben.
I      Etwas Widerstand : eine Hand heben.

–         Ist der Vorschlag für Ihn-Sie annehmbar, wird keine Hand gehoben.

Es wird bei jedem Vorschlag durchgezählt – die Lösung mit dem Kleinsten Widerstandswert ist angenommen.

Entscheidungen inder Gruppe- ohne Gewinner  und Verlierer.

-unsere-welt-ist-komplex-und-nicht-berechenbar-daher-wurden-wir-mit-intuition-ausgestattet

Wer A sagt kann bis Z gehen

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