Trauen, Tote und Barrierefreiheit

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Aktion Rollstuhrampe

Die kleine Betonrampe vor der Trauerhalle ist zum Stein des Anstoßes geworden. Jetzt soll sie wieder entfernt werden.

(…)Die Rampe wurde in der Nacht vom 30. auf den 31. Januar seitlich des Eingangs zur Trauerhalle betoniert. Bisher erschwerte eine Stufe den Zugang für Menschen mit Behinderung. Zum Bau hat sich ein Kollektiv bekannt, das sich „Barrierefrei und Spaß dabei“ nennt.

„Barrierefreiheit wird in unserer Doppelstadt nur zögernd verwirklicht. An viel zu vielen Orten wird unseren Mitbürgern mit Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert oder sogar verwehrt“, so das Kollektiv. Wer ohne Behinderung lebe, habe im Alltag keinen Blick für solche Barrieren. „Das öffentliche Bewusstsein, dass kleinste Hürden für viele unüberwindbar sind und das Leben beeinträchtigen, muss geschärft werden – und auch das Bewusstsein dafür, dass wir unsere Umwelt oft mit geringem Aufwand so gestalten können, dass sie allen Bedürfnissen gerecht wird.“

(…)

Kritik an Ignoranz

Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) erklärte auf Nachfrage, dass die Rampe widerrechtlich und nicht fachmännisch angebracht worden sei und wieder entfernt…

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